OCTANE McLaren GT
Moderne Klassiker

Neues Reisen im Gran Tourismo

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Der McLaren GT interpretiert das Konzept des Gran Tourismo völlig neu. Und ist vielleicht deshalb eine wirklich spannende Alternative zu den schwergewichtigen GTs anderer Hersteller.

OCTANE McLaren GT

Auf die Idee, einen Gran Turismo als Mittelmotorkonzept anzulegen, muss man erst mal kommen. Immerhin steht das Kürzel „GT“ spätestens seit den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts synonym für potente, langstreckentaugliche Reisesportwagen vom Schlage eines Ferrari 250 GT, eines Aston Martin DB4, oder diverser Maserati Modelle. Allesamt definiert durch eindeutige Proportionen, die lange Motorhaube und die flugzeugkanzelähnliche, weit zurückgesetzte Fahrerkabine mit dahinterliegendem Gepäckraum. Aber wer sich wie McLaren getraute, einen Supersportwagen mit drei nebeneinanderliegenden Vordersitzen zu bauen, dem ist auch das mutige Experiment eines Mittelmotor-GT zuzutrauen, bei dem der Gepäckraum bauartbedingt über dem Motor liegt.

Dass dieses Konzept herausragende Fahrdynamik ermöglicht, überraschte uns bei der Vorstellung der ersten Fahrzeuge im Hinterland von St. Tropez nicht wirklich. Vielmehr schon, dass es den Technikern gelungen war, tatsächlich einen reisetauglich nutzbaren Kofferraum hinter den Sitzen und dazu noch weiteren Stauraum unter der vorderen Haube unterzubringen, sodass wir den neuen GT am liebsten gleich für den schnellen Schlag über die Seealpen nach Hause mitgenommen hätten. Dank des weitgehend schlechten Wetters bei der Vorstellung zeigte sich der McLaren GT nämlich auch von seiner alltagstauglichen Seite, was in diesem Fall ein absolut sicheres Handling auch auf nassen Straßen, bei gleichzeitig sportlichem Vorankommen bedeutete. Die Reisesaison kann also als eröffnet gelten.

Text Berthold Dörrich  Fotos McLaren


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