#36, Douglas DC3, Flugzeug
Klassiker

Flug ins Blaue mit einer Douglas DC-3

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Glen Waddington unternahm in einer glorreichen Douglas DC-3 einen Rundflug über die kalifornische Monterey Halbinsel

FOTOS Michael Prophet und und Roger Cain // BEARBEITUNG Thomas Imhof

Das Sonnenlicht glitzert auf dem hochglanzpolierten Rumpf der Douglas DC-3 mit dem Callsign 341 Alpha. Sie parkt an diesem ruhigen Sommerabend auf dem Vorfeld des Navy Flying Clubs, am östlichen Ende des Monterey Regional Airports. Nur wenige hundert Meter weiter westlich liegt am anderen Ende der Start- und Landebahn das Monterey Jet Center. Austragungsort der Motorworks Revival Party, die Gordon McCall zur Eröffnung der jährlichen Monterey Car Week gibt.

Doch heute Abend geht es einmal nicht um Autos, sondern um diese schöne alte Lady der Lüfte. Die Luft ist mild und der Himmel golden, doch wird sich in wenigen Stunde der für diese Gegend typische Nebel über die Monterey Halbinsel schieben. Daher heißt es: schnell an Bord, und das Beste aus der verbleibenden Zeit machen.

#36, Douglas DC3, Flugzeug
Der Blick aus dem Fenster auf die kalifornische Halbinsel Monterey ist atemberaubend

„Ich habe lange und hart gearbeitet und dank meiner Geschäftserfolge einige klassische Autos in der Garage“, sagt Richard Martin. „Doch wollte ich mal etwas Anderes machen und erstand so diese DC-3.“ Richard ist ein am anderen Ende der Golden Gate-Brücke in Nord-Kalifornier lebender und in die USA ausgewanderter Brite. 2014 schrieb unser OCTANE-Kollege Mark Dixon bereits schon mal über ihn, – damals begleitete er Richard in dessen Jaguar XK150 S auf einer Tour durch die kalifornische Weinregion bei Sonoma.

„Diese DC-3 hat ungewöhnlich wenige Flugstunden angehäuft“, sagt Richard. „Sie war nur rund 9000 Stunden in der Luft, in entsprechend gutem Zustand ist die Zelle. Die meisten ‚Dakotas’ haben mindestens 40.000, viele 90.000 Stunden auf dem Buckel. Daher waren keine größeren Restaurierungsarbeiten nötig. Trotzdem wurde sie komplett durchgecheckt und überholt, dazu ein technisches Upgrade durchgeführt, speziell in Form moderner GPS-Navigation. Daher ist diese DC-3 vermutlich die technisch modernste am Himmel.

Auch die Kabine ist in einem sehr guten Zustand; wir haben die Sitze neu mit Leder bezogen und neue Teppiche und Vorhänge verlegt. Außen haben wir die Aluminium-Bleche neu poliert. Dazu kommen generalüberholte Pratt & Whitney-Motoren. „Insgesamt hätte ich für dieses Geld wohl auch einen hübschen Ferrari 250 aus den 60er-Jahren erstehen können“, schätzt Richard, „doch wäre der weitaus teurer im Unterhalt.“

Lesen Sie die ganze Geschichte in OCTANE #36

 


 

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