Jaguar, E-Type, #23, London, Cabrio
Klassiker

Jaguar E-Type – Eine London-Tour mit Englands populärstem Sportler

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Jaguar E-Type 4.2 Roadster


Octane, #23, Jaguar E-Type, London, Mercedes 300D Cabriolet, MGA, Porsche 356, Alfa Giulietta, Vergleich, Alfa Romeo, Fiat 500, Belvedere

 

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London Calling!

Text David Lillywhite // Fotos Stuart Collins

Schon bei seinem Debüt war der Jaguar E-Type eine Sensation und avancierte schnell zum Darling der Swinging Sixties in der Carnaby Street. Kann es einen besseren Platz als London für eine Ausfahrt geben?

Das großartigste Auto aller Zeiten. Die klassischste aller Ikonen. Sensationell. Einzigartig. Seiner Zeit voraus. Suchen Sie sich etwas aus: Jede dieser Bezeichnungen ist stimmig. Der Jaguar E-Type wird gepriesen – selbst Jahrzehnte nach seiner Enthüllung auf dem Genfer Parc des Eaux Vives am 15. März 1961. Seinerzeit verblüffte er die Welt mit futuristisch kurvenreichem Design, fortschrittlicher
Ausstattung und überaus irdischer Preisgestaltung von 2.256 Pfund Sterling, nach heutigen Maßstäben etwa 43.000 Euro. Nicht viel für einen Ferrari-Jäger.

Zu behaupten, die Automobilpresse wäre von seinem Anblick geschockt gewesen, ist stark untertrieben. Malcolm Sayers Karosseriekunst wies mit keinem existierenden Fahrzeug Ähnlichkeiten auf. Bis heute wirkt sie schmerzhaft schön und ist doch vollkommen funktional.

Sayer war kein Stylist, sondern Aerodynamiker. Er entwarf das Jaguar E-Type-Modell nach streng mathematischen Formeln mit Kalkül und Rechenschieber. Seine Form unterwarf sich nur dem Zweck. Das Ergebnis ist so augenfällig, elegant und vollendet schön, dass nur wenige Objekte industrieller Schöpfung da heranreichen.

Design, Technik und Kreation des Jaguar E-Type bedeuteten einen großen Schritt nach vorne in dem Jahrzehnt, an dessen Ende Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mond setzte. Die Swinging Sixties waren revolutionäre Jahre der Befreiung und der Neuerung. Und der Jaguar kam sinnbildlich genau zur rechten Zeit.

#23, Jaguar, E-Type, London

Neben ihm schaute der Aston Martin DB4 wie ein Möbelwagen aus, der Bentley S2 wie ein Muldenkipper – und die Ferraris jener Ära waren mit Starrachse, Blattfederung und Bremstrommeln regelrecht plump. Lamborghini? Ferruccio baute 1961 noch an seinen Traktoren …

Sammler und Gutachter bemängeln seit jeher nur zwei Dinge: Erstens, dass mehr als 72.000 Stück von ihm gebaut worden sind – und zweitens der vergleichsweise zu niedrige Preis. Wäre der Jaguar E so rar wie ein Ferrari 250GT SWB (Stückzahl: 167) oder ein Aston DB4 (1.113), würde sein Wert das Zehnfache dessen betragen, was ein gut erhaltenes Exemplar heute einbringt.

Lesen Sie die ganze Geschichte in OCTANE #23


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