SH04, Faszination Ferrari, Ferrari 250 GT, Boano, Prototyp, Italien
Klassiker Szene

Im Tal der Genüsse mit einem Ferrari 250 GT Boano

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Eine Fahrt von Italien aus in Richtung Norden – dazu noch im beginnenden Herbst. Kann eine solche Tour unsere Sinne erreichen? Wenn man dafür den Weg durch das Val Bregaglia, kurz vor dem Maloja-Pass nahe St. Moritz nimmt, auf jeden Fall! Und hinter dem Volant eines wunderschönen Ferrari 250 GT Boano Prototipo wird diese Auszeit zu einem ganz besonderen Genuss.

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Fast wie eine Zeitreise. In jedem Fall eine Reise, die uns Zeit schenkt.

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühjahrs die Südhänge der Alpen in dieses unvergleichliche Licht tauchen, das wir in unseren Breiten selbst im Sommer vermissen, zieht es uns Nordländer gerne hinab an die oberitalienischen Seen, um einen ersten Schluck von der Leichtigkeit des Südens zu nehmen. Bevorzugt treten wir diese Reisen in klassischen, gerne offenen Automobilen italienischer Provenienz an – etwa einem Ferrari! –, die uns schon auf der Fahrt dorthin ein wenig von der Leichtigkeit versprechen, die uns nach langen Wintertagen verloren scheint. Aber bis es wieder so weit ist, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Heisst es, gedanklich Abstand zu gewinnen, unsere vierrädrigen Schätze auf ein paar Monate Ruhe vorzubereiten. Und uns auf den nahenden Winter einzustellen.

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Eine Fahrt vom Comer See nach St. Moritz ist Balsam für die Seele von Marcus Görig von RM Sotheby’s.

Was auf den ersten Blick nach einem traurigen Abschied aussieht, entpuppt sich beim zweiten als die Chance zu einer faszinierenden Reise in entgegengesetzter Richtung. Die, weil sie unseren gewohnten Erlebnismustern diametral entgegenläuft, vielleicht gerade deshalb ihren besonderen Reiz entwickelt. Eine Fahrt, die uns ein wenig von der Ressource verspricht, die noch wertvoller ist, als ein klassischer Ferrari: Zeit. Denn jetzt im Herbst nehmen wir uns bei der Fahrt nach Norden viel leichter ein wenig mehr davon als im Frühjahr, wenn uns die Erwartung des ersten Espressos auf der Piazza unaufhaltsam die Passkehren hinab nach Süden treibt. Dabei lohnt es sich, gerade auf den alten Passrouten des südlichen Engadins den Blick einmal abschweifen zu lassen auf die Genüsse, die diese Alpentäler zu bieten haben.

Wir haben die Reise in einem Ferrari 250 GT Boano Prototipo angetreten. Chassis-Nummer 435 ist der letzte von nur fünf Prototypen, die Pininfarina entworfen und Mario Boano im Auftrag von Ferrari gebaut hat, bevor die Serienproduktion des ersten auf höhere Stückzahlen angelegten Ferrari begann.

Text Berthold Dörrich  Fotos Amy Shore, Berthold Dörrich

Lesen Sie die ganze Geschichte im OCTANE Sonderheft 04 ”Faszination Ferrari“


 

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