#40, BMW, M5, E28, E34, E39, E60, F10, F90, Sportlimousine
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BMW M5 – Alle Generationen der luxuriösen Kraft-Wagen

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Seit 1985 baut BMW als ultimative Oberklasse-Sportlimousine den M5. OCTANE konnte alle sechs Generationen direkt vergleichen.

Die glorreichen sechs Generationen des M5 überbrücken eine Zeitspanne von fast 32 Jahren. Vom ersten, im Sommer 1985 vorgestellten BMW M5  auf Basis der E28-Baureihe bis zum aktuellen, 2017 auf der IAA präsentierten BMW M5 mit Baureihencode F90. Hat man einmal wie wir heute alle Spielarten des BMW M5 an einem Ort zusammen, stellt man erst fest, wie unterschiedlich die vom M5-Signet ausgesendeten Botschaften ausfallen. In diesen 32 Jahren hat sich der M5 stetig weiterentwickelt: in den Abmessungen, im Gewicht und – allen voran – beim Antriebsstrang. Jedoch eint alle sechs Entwicklungsstufen der Anspruch, die ultimative Performance-Limousine zu verkörpern. Es wird Zeit, herauszufinden, wie sie sich unterscheiden: über die ganze Evolution vom 286 PS starken Ur-Typ bis zum jüngsten M5 mit 600 Pferdestärken.

#40, BMW, M5, E28, E34, E39, E60, F10, F90, Sportlimousine
Den aktuellen M5 (F90) und den ersten M5 der Baureihe E28 trennen über 30 Jahre Entwicklung.

Im Vergleich zu den sogar 625 PS der Highpower-Variante M5 Competition wirkt die Leistung des erstmals 1985 auf der Amsterdam Motor Show gezeigten Urvaters bescheiden. Doch für eine äußerlich nur dezent modifizierte und mit 4,62 Meter Länge nach heutigen Maßstäben kompakte Limousine war das ein sattes Pfund. Das kraftvolle Herz des Viertürers war mitnichten ein mächtiger V12, sondern der aus der Straßenversion des BMW Supersportwagens M1 übernommene 3,5 Liter-Vierventil-Reihensechszylinder (M88/3). Die Optik suggerierte einen lediglich auf hübschen Alus stehenden und dezent tiefergelegten 518i. In Wahrheit war dieser erste M5 jedoch ein echtes Juwel. In Handarbeit aufgebaut bei der Motorsport GmbH, die den Motor, das Fünfgang-Schaltgetriebe, die Aufhängungen und das Interieur implantierte. Wer es etwas auffälliger haben wollte, griff zum M535i, dem spirituellen Vorläufer des M5. Dessen auffälliger Spoiler-Kit setzte den im Gegensatz zum M5 auf Wunsch auch mit Automatik orderbaren Bayern-Kurier vom eher auf Understatement bedachten »M« ab. Letzterer gab sich höchstens durch seine doppelten Auspuffendstücke und eine zarte Spoilerlippe zu erkennen. Und natürlich durch das M5-Emblem.

Sonderbar altmodisch mutet das Ambiente des Cockpits an, mehr 70er- als 80er-Jahre. Den Eindruck rufen hervor der klobige Armaturenträger, die steil stehenden Säulen der Windschutzscheibe und eine Sitzposition, welche die wichtigsten Bedienelemente aus der unmittelbaren Reichweite der Finger rückt. Die Anfänge der E28-Reihe reichten halt bis 1981 zurück, als Basis diente noch weitgehend der schon 1972 vorgestellte E12. Aus dem dann 1979 mit dem 535i die erste bayrische Sportlimousine überhaupt erwuchs.

Wir starten den Motor – und das emsige Brutzeln dieses großen Sechsers ist überraschend laut. Das Getriebe lässt sich im konventionellen H-Schema schalten, das M-Technik-Lenkrad liegt gut in der Hand. Sein großer Durchmesser erlaubt nach dem Losfahren weite Ausschläge. Dann packt der Motor an – BMW bewarb den M5 damals als »schnellste Serienlimousine der Welt, mit einer Beschleunigung im mittleren Geschwindigkeitsbereich auf Ferrari-Niveau.«

 

Die ganze Story finden Sie in OCTANE Ausgabe 40

Text Glen Waddingon // Fotos Stuart Collins // Bearbeitung Thomas Imhof


#40, Porsche, 964 Carrera RSR 3.8, Fahrmaschine

 

Die ganze Story finden Sie in OCTANE Ausgabe 40

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