Formel 1, 60er-Jahre, Bosworth, Phil Hill, Graham Hill, John Surtees, Brabham, John Cooper, Jackie Stewart,
Klassiker

Formel 1 in den 60er-Jahren

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Formel 1 in den 60er-Jahren



 

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ZEITALTER DER UNSCHULD

Im jüngsten Band von Paul Parkers „Formula 1 in Camera“-Serie stehen Fahrer wie Clark und Hill sowie Lotus, BRM, Ferrari und weitere Teams im Fokus. Wir zeigen einige Highlights

NACH JAHREN italienischer und deutscher Dominanz gelang Charlie und John Cooper mit ihrem Piloten Jack Brabham 1959 und 1960 ein Doppelpack. Perfekt waren die ersten WM-Titel mit einem Formel 1, bei dem der Motor hinter statt vor dem Fahrer saß. Und die zugleich ersten für ein britisches Team.

#36, Cooper, Stirling Moss, Ferguson, Oulton Park
Oulton Park, 1961 Stirling Moss zirkelt im Training den Ferguson P99 zentimetergenau gen Kurvenscheitelpunkt. Am Tag darauf gewinnt er das Rennen und profitiert dabei von der nun feuchten Strecke, die das Gewichtshandkap des Allradlers kompensiert.

Es war der Auftakt zu einer zum Großteil von englischsprachigen Rennställen und Fahrern geprägten Epoche. 1961 gewann Phil Hill für Ferrari, 1962 gefolgt von Namensvetter Graham Hill (BRM), Jim Clark (Lotus), John Surtees (Ferrari) und erneut Clark/Lotus in 1965. 1966 holte sich Brabham seinen dritten Titel – als erster mit einer Eigenkonstruktion. Teamkollege Denny Hulme tat es ihm 1967 gleich, ehe Graham Hill (1968, Lotus) und Jackie Stewart (Matra, 1969) das Jahrzehnt abrundeten. Die Dekade war voller Tragödien, allen voran die Kollision zwischen Wolfgang von Trips und Jim Clark 1961 in Monza, bei der neben Trips 14 Zuschauer starben.

1961 trat die 1,5-Liter-Formel in Kraft, 1966 abgelöst von der Dreiliter-Kategorie. Neben dem von Ford finanzierten Cosworth DFV bauten Coventry-Climax, BRM, Porsche, Ferrari, Repco, Weslake, Honda und Matra Motoren für das neue Format.

Der immer stärkere Einfluss von Konzernen und Sponsoren sowie der als Folge erschwerte Zugang zu Autos, Fahrern und Teams lag noch in weiter Ferne. Diese Bilder zeigen den menschlichen Aspekt eines Sports, der sich noch eine gewisse Unschuld bewahrt hatte. Gleichwohl er Risiken barg, die heute Neurosen und Paranoia hervorrufen würden.

Lesen Sie die ganze Geschichte in OCTANE #36

 


 

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